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Wort zur Woche
April 2012 (4)
Gott wohnt in einem Haus, wo es Frieden gibt - Zac Poonen
(God Dwells in A Home Where There is Peace)

Gott wohnt in einem Haus, wo es Frieden gibt. Als Jesus Seine Jünger zu verschiedenen Orten aussandte, um dort zu predigen, wies Er sie in Lukas 19,5-7 an, nach einem Haus zu suchen, wo es Frieden gab. Und wenn sie ein solches Haus fanden, sollten sie nur dort bleiben und nach keinem anderen Haus Ausschau halten. Warum hat Er das gesagt? Weil Er wusste, dass sie nicht viele Häuser finden würden, in denen es Frieden gab.

Gott wohnt in einem Haus, wo es keine Kämpfe gibt. Worüber streiten die meisten Ehemänner und Ehefrauen überhaupt? Meistens über materielle Dinge – irgendeine irdische Sache, die schiefging. Dinge in dieser Welt werden schiefgehen, aber wenn etwas schiefgeht, dann erinnere dich daran, dass Sünde das einzig Ernste ist. Alle anderen Angelegenheiten sind zweitrangig und unwichtig. Ich hoffe, dass jeder Mann und jede Frau dies deutlich sehen werden: Sünde ist das Einzige, was ernst ist. Wenn ein Mann und eine Frau zu irgendeiner Zeit Bitterkeit gegeneinander hegen und wegen irdischer Probleme nicht miteinander reden wollen, so wird dies Gottes Herz betrüben. Ich möchte dieses Bisschen Weisheit mit euch teilen: Hasse Sünde – denn sie ist das Einzige, das eine Ehe zerstören kann. Erinnere dich daran, dass das Heim [die Familie] ein Heiligtum für Gott sein sollte. Und wenn etwas aufkommt, was den Frieden im Haus stört, wird es nicht länger ein Heiligtum sein.

Ich hoffe, dass wir in allem, was wir tun, sagen werden: „Herr, wir sind nicht daran interessiert, ob Menschen über uns glücklich sind oder nicht. Bist Du glücklich? Gibt es irgendetwas in unserem Leben, in unseren Gedanken oder Einstellungen zueinander, was Dich unglücklich macht? Wir möchten, dass Du in unserem Haus glücklich bist. Wir werden alles in unserem Leben nach dieser Frage beurteilen: ‚Wird das dem Herrn gefallen?‘“ Können wir uns vorstellen, wie unser Heim dann aussehen wird? Es wird dieselbe Herrlichkeit Gottes haben, die über der Stiftshütte erstrahlte und Menschen werden durch unser Heim zum lebendigen Gott hingezogen werden.

Gott wohnt dort, wo Mann und Frau bereit sind, ihre Rechte um des Friedens willen aufzugeben. Einmal kam ein junges Ehepaar, das auf dem Weg war, um einen Zug zu erwischen, zu mir und sagte: „Bruder Zac, kannst du uns in zwei Minuten eine Ermahnung [Ermunterung] geben?“ Ich sagte: „Sicherlich, hier ist sie: Seid stets bereit, einander um Vergebung zu bitten; und seid stets bereit, einander zu vergeben.“ Wenn wir bereit sind, um Vergebung zu bitten, sobald wir etwas Falsches getan haben, und bereit sind, einander sofort zu vergeben, sobald die andere Person uns um Vergebung bittet, dann kann ich euch eine schriftliche Garantie geben, dass unsere Häuser jeden Tag Häuser des Friedens sein werden.

Aber wir müssen in dieser Angelegenheit sehr feinfühlig sein. Wenn ein Dorn in unseren Fuß gerät, würden wir nicht einmal eine Sekunde warten, um ihn zu entfernen. In derselben Weise müssen wir, sobald wir eine Unruhe in unserem Herzen spüren, diese sofort entfernen. Sie ist ein Dorn, der uns zerstören wird. Diese Unruhe wird unser Herz infizieren, mehr als irgendein Dorn unseren Fuß infizieren kann. Jagt um jeden Preis dem Frieden nach. Macht euch nichts draus, was ihr sonst noch verlieren könnt – Geld oder was auch immer. Diese Dinge sind nicht so wichtig wie Frieden. Ich hoffe, dass jeder Ehemann und jede Ehefrau das erkennen wird, dass, wenn sie Frieden und Geld auf eine Waage legten, Friede viel mehr Gewicht haben würde als Geld. Behalte das im Gedächtnis!

Ging eines Tages zu Hause etwas schief? Ist das Essen angebrannt? Macht euch nichts draus. Was macht es aus, wenn wir eine Mahlzeit nicht essen können, weil das Essen angebrannt ist? Das wird uns vermutlich fitter und gesünder halten und uns vielleicht sogar geistlicher machen! Aber wenn du dich darüber aufregst, dann hat der Teufel den Sieg davongetragen.

Erinnere dich an das erste Heim, dass Gott etablierte. Der Teufel wartete an der Seitenlinie und versuchte, zwischen Adam und Eva zu kommen. Und er hatte Erfolg damit. Ihm gelang es auch, zwischen Hiob und seine Frau zu kommen. Es gelang ihm auch, zwischen Isaak und Rebekka zu kommen.

Es ist niemals Gottes Willen, dass Satan zwischen einen Mann und eine Frau kommen sollte.

Deutsche Übersetzung: Alois Mair

   
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