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Wort zur Woche
Februar 2012 (3)
Versäume die Gnade Gottes nicht - Zac Poonen
(Do not Come Short of the Grace of God)

Esau hatte sein Erstgeburtsrecht verachtet. In 1. Mose 27,34 lesen wir, dass er, als er hörte, dass er den Segen verpasst hatte, „laut schrie und über die Maßen sehr betrübt wurde“. Jetzt bedauerte er die vor vielen Jahren getroffene Entscheidung, sein Erstgeburtsrecht zu verkaufen. Damals hatte er gedacht, dass er seinen einfältigen Bruder Jakob austricksen konnte, indem er von ihm erst das Linsengericht und später auch das Erstgeburtsrecht bekam. Aber Gott hat schließlich Esau überlistet. Gott weiß, wie man „die Weisen in ihrer Klugheit fängt“ (1Kor 3,19). Er stellte sicher, dass Jakob das Erstgeburtsrecht erhielt. Daher mögen sich alle, die Intrigen schmieden, in Acht nehmen. Du wirst schließlich von Gott ernten, was du jetzt säst.

In Hebräer 12,16-17 heißt es: „…dass nicht jemand ein Abtrünniger [unmoralischer Mensch] oder Gottloser sei wie Esau, der um einer einzigen Speise willen seine Erstgeburt verkaufte. Ihr wisst ja, dass er hernach, als er den Segen ererben wollte, verworfen wurde.“ Du triffst in deinem Leben eine Wahl, wenn du jung bist. Wenn du jung bist, kommst du an eine Weggabelung, besonders in Bezug auf moralische Angelegenheiten. Das ist der Grund, warum hier von unmoralischen Menschen die Rede ist.

Möchtest du das Erstgeburtsrecht, die ewigen Segnungen, die geistlichen Segnungen, oder möchtest du die vorübergehenden Segnungen, die sofortigen Segnungen, die Schüssel Linsengericht, die deine leiblichen Bedürfnisse befriedigen wird? Das ist eine Entscheidung, vor der heute viele Jugendliche stehen – eine Entscheidung zwischen dem, was ewig, geistlich und zukünftig ist, UND dem, was vorübergehend, materiell (physisch) und sofort verfügbar ist.

Wir alle kommen oft an eine Weggabelung. Mose kam an ein solche, und er lehnte den Genuss der Sünde, den Reichtum Ägyptens und die Ehre, ein Enkel des Pharao zu sein, ab (Hebr 11,24-26). Und daher konnte Gott ihn gebrauchen. Viele von euch befinden sich in diesem Augenblick an einer Weggabelung. Du magst sagen: „Ich möchte mir einige dieser Dinge gönnen. Schlussendlich werde ich Buße tun und auch die geistlichen Segnungen erhalten.“ Ich garantiere dir, dass das nicht der Fall sein wird. Wie Esau wirst du nur das ernten, was du gesät hast.

Triff jetzt die richtige Entscheidung, denn es heißt dort: „Seht darauf, dass nicht jemand Gottes Gnade versäume“ (Hebr 12,15). Möge keiner von uns aus der Gnade Gottes fallen und so wie Esau enden.

Deutsche Übersetzung: Alois Mair

   
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