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Wort zur Woche
Mai 2011 (5)
GOTTES ERSTE BOTSCHAFTEN AN DEN MENSCHEN
Vierzig Botschaften aus dem 1. Buch Mose, Kapitel 1 bis 11 (Teil 3) - Zac Poonen
(God’s First Messages to Man – Part 3)

21. Gott akzeptiert uns auf Grund des Glaubens in unserem Herzen (1Mo 4,4-5). Gott sah zuerst Abel und dann sein Opfer an. Er kam im Glauben, was die Tatsache beweist, dass er das Beste opferte; wohingegen Kain bloß „ein“ Opfer darbrachte. Ein Mensch des Glaubens gibt stets das Beste seines Lebens und alles an Gott.

22. Nimm dich in Acht vor Zorn und Eifersucht (1Mo 4,5-6). Gott fragte Kain: „Warum ergrimmst du? Warum senkst du deinen Blick?“ Er wird uns dieselben Fragen stellen. Eifersucht zerstörte Kain. Sie zerstörte auch König Saul, als er Davids Popularität sah.

23. Sünde ist uns näher als wir glauben (1Mo 4,7). Sünde lauert stets wie ein Löwe oder Tiger vor der Tür unseres Herzens und wartet nur darauf, Einlass zu bekommen. Wenn wir stets erkennen, dass die Sünde uns so nahe ist, werden wir immer wachsam sein.

24. Gott möchte, dass wir Überwinder sind (Mo 4,7). Gott möchte, dass wir über die Sünde herrschen. Er sagte das zu Kain lange bevor der Heilige Geist den Menschen gegeben wurde. Äußere Sünden können sogar ohne die Hilfe des Heiligen Geistes überwunden werden. Aber innere Sünden können nur durch die Kraft des Heiligen Geistes überwunden werden.

25. Wir sind für unsere Geschwister im Glauben verantwortlich (1Mo 4,9). Wenn unsere linke Hand verletzt ist, hilft unsere rechte Hand sofort, um die Verletzung zu heilen. Wenn ein Glied im Leib Christi leidet, dann leiden alle mit. Wenn sich ein Glied freut, dann freuen sich alle mit. Bei einem Fußballspiel freuen sich alle, auch wenn ein anderer ihres Teams das Tor geschossen hat, weil er ein Teil desselben Teams ist. Wir sind für die Menschen, mit denen wir in unseren örtlichen Gemeinden eng verbunden sind, verantwortlich.

26. Wir müssen Gott für alles, was wir getan haben, Rechenschaft abgeben (1Mo 4,10). Der Schaden, den wir anderen zugefügt haben, schreit zu Gott. Niemand mag unsere Sünde gesehen haben. Aber Gott wird uns auffordern, dafür Rechenschaft abzulegen. Das ist der Grund, warum wir ehrlich sein und Gott all unsere Sünden bekennen müssen – und besonders die Sünden, die wir im Verborgenen getan haben. Wir müssen es jetzt tun, bevor wir Gott eines Tages begegnen.

27. Sünden gegen einen anderen Menschen sind ernster als Sünden, durch die wir uns bloß selber schaden (1Mo 4,11). Gott verfluchte Adam nie für seine Sünde, sondern nur den Acker, weil Adams Sünde nur ihm selber schadete. Aber Gott verfluchte Kain. Jemand, der schlechte Gewohnheiten hat, der z.B. Drogen nimmt und ein Alkoholiker ist, schadet nur seinem eigenen Körper. Aber jemand, der über andere herzieht oder an ihnen seinen Zorn auslässt, schadet anderen; und daher ist er schlimmer als ein Drogensüchtiger. Aber kaum jemand glaubt das.

28. Wir werden ernten, was wir säen (1Mo 4,12). Kain wurde wegen seiner Sünde bestraft, unstetig und flüchtig auf Erden zu sein. Auch viele Christen sind heimatlose Wanderer, die niemals in eine örtliche Gemeinde als ihr Zuhause integriert werden. Sie sind zu unabhängig, um sich irgendeiner Autorität unterzuordnen. Das ist Teil eines Fluches. Und die Hauptursache dafür ist ihr Stolz.

29. Die Rache gehört Gott allein (1Mo 4,15). Wir dürfen uns niemals an anderen rächen (Röm 12,19). Lass zu, dass Gott auf Seine eigene Weise und zu Seiner Zeit Vergeltung übt. Unsere Berufung ist es, das Böse mit Gutem zu überwinden. Paulus war von Alexander Schaden zugefügt worden; aber er überließ es dem Herrn, mit Alexander fertigzuwerden (2Tim 4,14).

30. Unsere Kinder werden unserem Beispiel folgen. Kain tötete Abel. Kains Nachkomme, Lamech, tötete andere. Wenn Eltern auf Abwege geraten, gehen auch ihre Kinder in die Irre. Ein anderer Nachkomme Kains – Jubal – war der Vater der Musikindustrie. Mit seiner Musik hat er Gott sicherlich nicht verherrlicht, sondern Satan – genauso wie die Rockmusiker heute. Unsere Kinder und Enkelkinder werden unserem Beispiel folgen. Daher sollten wir immer in Demut und Gebrochenheit wandeln.

Die obige Botschaft ist (als Video in englischer Sprache) unter folgendem Link zu finden:
http://cfcindia.com/web/mainpages/sermon.php?video_id=2010

Deutsche Übersetzung: Alois Mair

   
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