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Wort zur Woche
4. Juni 2009
Vertraue Gott in Zeiten der Anfechtung - Zac Poonen
(Trust God In Faith During Times Of Opposition)

In 4. Mose 14,4 lesen wir dass die Kinder Israels rebellisch waren und sprachen "gib uns einen anderen Führer und bring uns zurück nach Ägypten". Mose viel auf sein Angesicht und sprach nichts. Wir lesen: "Mose aber und Aaron fielen auf ihr Angesicht vor der ganzen Versammlung der Gemeinde der Kinder Israel" (4. Mose 14,5).

Er lehnte es ab sich zu rechtfertigen.

Als Korah und etwa 250 andere Leiter von Israel gegen Moses' Führung protestierten, lesen wir noch einmal "als Mose dies hörte fiel er auf sein Angesicht" (4. Mose 16,4).

Er setzte sich nicht zur Wehr, er hielt nicht an seiner Position fest und er behauptete sich nicht durch seine Autorität.

Als sein Bruder und seine Schwester ihn hinter seinem Rücken kritisierten und Gott begann sie dafür zu strafen, fiel Mose noch einmal auf sein Angesicht und bat Gott um Gnade für sie.

"Mose aber schrie zu dem Herrn und sprach: Ach Gott, heile sie!" (4. Mose12,13).

Sicher war er sein Leben lang der demütigste Mensch auf Erden. Die Bibel sagt darüber "Aber Mose war ein sehr demütiger Mensch, mehr als alle Menschen auf Erden" (4. Mose 12,3).

Gott kann sich nur solchen Menschen anvertrauen.

Macht und Autorität über Andere zu haben, können Menschen verderben. Es gibt ein Sprichwort das sagt, "Macht verdirbt und völlige Macht verdirbt völlig!"

Aber die grosse Macht verdarb Mose nicht, auch nicht ein wenig. Gott erprobte ihn wieder und wieder durch die Rebellion seiner Herde. Jedes Mal bestand Mose den Test.

Geistliche Führung enthält grosse Gefahren. Aber jene sind gesegnet, die sich wieder und wieder in den Staub auf ihr Angesicht fallen lassen und die ihre Zunge hüten und Abstand nehmen von Selbstrechtfertigung und Selbstbehauptung.

Gottes Verheissung für Seine Diener ist, dass Er sie selbst rechtfertigen wird. Er sagte, "Keiner Waffe, die gegen dich bereitet wird, soll es gelingen, und jede Zunge, die sich gegen dich erhebt, sollst du im Gericht schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte des Herrn, und ihre Gerechtigkeit kommt von mir, spricht der Herr" (Jes. 54,17).

Deshalb ist es das Beste solche Dinge dem Herrn zu überlassen, besser als es selber in unsere Hände zu nehmen. Unsere einzige Aufgabe besteht darin unsere Sache Ihm zu überlassen damit Er gerecht richten kann, wie es auch Jesus tat.

"Der nicht wider schmähte, als er geschmäht wurde, nicht drohte, als er litt, er stellte es aber dem anheim, der gerecht richtet" (1. Petr. 2,23).

Drei mal steht in Jes. 53,7 geschrieben dass Jesus schwieg - als Er gequält wurde, als Er geschoren wurde und als Er zur Schlachtbank geführt wurde.

"Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf" (Jes. 53,7).

Jemand der in einer solchen Lage nicht schweigen kann, sollte nicht erwarten dass er jemals ein geistlicher Leiter sein kann.

Die Möglichkeit die wir haben, ist dass Gott unseren Glauben prüft, ob wir Ihm in einer Situation trauen oder nicht.

Deutsche Übersetzung: Petra Baumann

   
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