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Wort zur Woche
1. Juli 2008
Der Herr sehnt sich danach die Jünger, die ihm von ganzem Herzen ergeben sind, zu unterstützen - Zac Poonen

In Kapitel 14 bis 16 von 2. Chronika, lesen wir von König Asa der zu Beginn ein ausgezeichneter König war. Als er von einer Millionen-Armee aus Äthiopien angegriffen wurde, rief er mit einem der schönsten Gebete die man im alten Testament finden kann, den Herrn um Hilfe an: "Herr, bei dir ist kein Unterschied, zu helfen, wo viel oder wo keine Kraft ist. Hilf uns, Herr, unser Gott, denn wir verlassen uns auf dich; und in deinem Namen sind wir gekommen wider diesen Haufen!" (14.10). Dieser Ausdruck von Vertrauen war genug für Gott um den Feind zu vernichten. Das Gebet der hilflosen Abhängigkeit von Gott ist auch ein gutes Gebet wenn wir in Versuchung kommen.

Aber nach dem Sieg kam ein Prophet und warnte Asa. Er sagte, "Der Herr ist mit euch, wenn ihr mit ihm seid; und wenn ihr ihn suchet, so wird er sich von euch finden lassen; werdet ihr aber ihn verlassen, so wird er euch auch verlassen!" (15:2). Gott wusste um die Gefahr des Selbstvertrauens bei Asa nach seinem Sieg und dass er ablassen würde von seiner Abhängigkeit von Gott wenn er Hilfe brauchte. Diese Gefahr besteht für uns alle.

Genau dies geschah dann auch. Für die nächsten zwanzig Jahr ging alles gut mit Asa. Aber dann kam ein anderer Feind der noch viel stärker war als die Äthiopier - Israel. Aber dieses mal, anstatt den Herrn zu suchen, beschloss er Hilfe bei einem heidnischen König zu suchen (16:1-6). Sein momentanes Problem war so gelöst, aber das Resultat war dass Asa deshalb seine Geistlichkeit verlor. Um dies Asa zu sagen sandte Gott den Propheten Hanani.

In den Worten Hananis haben wir eines der schönsten Versprechen in dem alten Testament: "Denn die Augen des Herrn durchstreifen die ganze Erde, um sich mächtig zu erzeigen an denen, die von ganzem Herzen Ihm ergeben sind" (16:9). Bemerke, dass der Herr nicht diese sucht die ihm von ganzem Herzen ergeben sind, diese kennt er bereits. Es heisst, seine Augen schauen umher wie er diese ganzherzig Ergebenen unterstützen kann. Dies ist ein wunderbares Versprechen welches uns versichert, dass wenn wir von ganzem Herzen ergebene Jünger von Jesus sind, der Herr überall auf der Erde mit uns ist.

Eines der Gebete dass ich viele Jahre gebetet habe ist: "Herr, führe mich zu Menschen in meiner Stadt die ein Gott ergebenes Leben führen, damit wir einander segnen können. Dann führe mich bitte auch zu solchen Menschen in meinem Land und auch auf der ganzen Welt." Wenn dein Herz ganz dem Herrn gehört und wenn dein Anliegen nur dies ist den Herrn zu verherrlichen und seinen Willen auf Erden zu tun wie er auch im Himmel getan wird, dann wird er dich zu gleich denkenden Menschen aus aller Welt führen. Er wird dich durch diese segnen und sie werden durch dich gesegnet. Dies ist über viele, viele Jahre hinweg meine Erfahrung.

Viele Christen sind in Dingen der Lehre korrekt, aber ihre Herzen gehören nicht völlig dem Herrn. Sie streben nach anderen Dingen. Sogar ganz Zeitig arbeitende Christen haben noch private Ambitionen. Sie suchen nach Ehre, Geld und Bequemlichkeit. Deswegen erleben sie auch nie die Fülle dieses Versprechens.

Gib jedes fleischliche Streben auf und gib dein ganzes Herz Gott um seine Absicht mit dir zu erfüllen und Er wird wunderbar in deinem Leben wirken. Wenn du von Gott einen Partner erwartest um zu heiraten, wird Gott dir jemanden senden, auch von einem anderen Teil der Erde falls dies nötig ist, denn seine Augen durchstreifen die ganze Erde für dich. Er wird auf der ganzen Erde für dich Türen öffnen um Ihm zu dienen, ohne dass du dazu einen Finger rühren musst. Er wird deine Bedürfnisse erkennen bevor du Ihn darum bittest. Da sind erstaunliche Segnungen bereit für jene dessen Herzen ganz Gott gehören.

Aber König Asa antwortete nicht reuig auf Hananis Nachricht. Stattdessen war er so zornig dass er den Propheten verhaftete. Die Dinge wurden immer schlimmer. Asa begann die Israeliten zu unterdrücken (16:10). Drei Jahre später kam eine neue Krise auf Asa zu - dieses Mal in seinen eigenen Körper. Er hatte eine Krankheit die seine Füsse betrafen. Da er König war, hatte er genug Geld um die besten Ärzte vom ganzen Land zu rufen um ihm zu helfen. Aber nie tat er was er zuerst hätte tun sollen - bevor er die Ärzte zu sich holte - sich selbst zu richten und den Herrn zu suchen. Und so, ungeachtet der besten medizinischen Behandlung, starb er (16:12,13).

Deutsche Übersetzung: Petra Baumann

   
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